Börsenkrisen: Warum Anleger davor keine Angst haben sollten

Foto: Börse Stuttgart

07.02.2020. Die Coronavirus-Krise in China hat zu großer Unsicherheit an den Finanzmärkten geführt. Doch ein Blick zurück zeigt, dass Krisen den Aktienbörsen meist nur kurzfristig einen Dämpfer verpassten. So haben die Aktienmärkte, die während des Irakkrieges 2003 oder auch während der Infektionskrankheit SARS in den Jahren 2002/2003 erlittenen Verluste innerhalb kurzer Zeit wieder ausgeglichen. Daher rät eine alte Börsen-Weisheit: „Kaufe, wenn die Kanonen donnern.“ Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Langfristige Wertentwicklung

Die Kursentwicklung wird vor allem von den Erwartungen der Marktteilnehmer, langfristigen Unternehmensdaten, der Zinsentwicklung und weltwirtschaftlichen Lage bestimmt. Das zeigt die langfristige Wertentwicklung. So zeigen Berechnungen, dass der deutsche Aktienmarkt seit 1900 eine durchschnittliche jährliche Rendite nach Abzug der Inflation von 3,4 Prozent erzielt hat. Amerikanische Aktien kamen jährlich sogar auf eine Rendite von 6,3 Prozent im Schnitt. Diese Entwicklung zeigt, dass sich Aktien trotz zeitweiser erlittener Verluste auszahlen.

Chancen und Risiken

Der Anleger ist ohnehin gut beraten, seine Entscheidungen für ein Aktieninvestment langfristig zu treffen und sich an den Geschäftsdaten der Unternehmen und der Entwicklung der Weltwirtschaft zu orientieren. Er sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass er bei einem Aktienkauf an der Unternehmensentwicklung mit allen Chancen und Risiken partizipiert. Wer solche unternehmerischen Risiken minimieren möchte, sollte sein Kapital über verschiedene Aktien, Länder und Branchen streuen.

Eine Möglichkeit: Aktienfonds

Eine Möglichkeit dafür bieten Aktienfonds. Bei diesen bewerten Fondsmanager die Unternehmensentwicklung und kümmern sich fortwährend um die Streuung und das Management der Gelder. Sie können Kurskorrekturen, wie die aktuelle, dafür nutzen, um Aktien günstig zuzukaufen.

GVI-Tipp:

Wichtig ist, dass nur der Teil der Ersparnisse in Aktien angelegt wird, auf den man langfristig verzichten kann. Besonders zu empfehlen seien sogenannte Indexfonds, auch ETFs genannt. Sie bilden einen bestimmten Index ab, zum Beispiel den Deutschen Aktienindex, und sind vergleichsweise günstig. Besser ist es jedoch einen Index auf Aktien der weltweit führenden Unternehmen auszuwählen, da er sehr breit gestreut ist.

Wenn Sie interessante Angebote suchen, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf.

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