Online-Autokauf: hohes Betrugs-Interesse
28.03.2013. Mysteriöse Transaktionen, gefälschte Dokumente, Scheckbetrug: 2,7 Millionen Besucher haben sich seit 2007 auf der Webseite "Initiative Sicherer Autokauf im Internet" (ISAK) über Betrugsmethoden beim Online-Autokauf informiert. Alleine 2012 nutzten mehr als eine halbe Million Unique User das Online-Angebot ein Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Suche nach Fahrzeugmodell und Betrugsmethoden
Wer ein Auto per Mausklick kaufen möchte, sucht oftmals nicht nur nach einem bestimmten Fahrzeugmodell und der passenden Ausstattung, sondern informiert sich auch über bekannte Betrugsmethoden. Das zeigen die Besucherzahlen der Website der "Initiative Sicherer Autokauf im Internet" (www.sicherer-autokauf.de), die von den führenden Internet-Fahrzeugmärkten AutoScout24 und mobile.de in Zusammenarbeit mit dem ADAC und der Polizei unterhalten wird. Bis Ende des Jahres 2012 besuchten 2,7 Millionen Nutzer die Seite.
Informationen über Betrugsmethoden
Vor allem in der Rubrik "Betrugsmethoden" informieren sich User über Vermittlungsmaschen wie Versicherungsbetrug oder dubiose Zahlungsmethoden. Die Rubrik wurde im vergangenen Jahr 170.000 Mal aufgerufen. "Wir möchten die Menschen für die Gefahren beim Online-Autokauf sensibilisieren und intensiv informieren. Unsere Nutzerzahlen belegen ein gesteigertes Bedürfnis nach diesem Angebot: 78 Prozent unserer Besucher haben die Plattform gezielt angesteuert", sagt Ulrich May, Sprecher der Initiative und Leiter der Juristischen Zentrale des ADAC. "Im Zuge der Neugestaltung unserer Website haben wir 2012 auch die Kommentarfunktion ausgebaut. Nun können sich die Nutzer über das Informationsangebot hinaus auch direkt zu einzelnen Betrugsmethoden austauschen oder im Forum eigene Erfahrungen schildern und so andere warnen", erläutert der Experte.
Aufklärung beim Online-Autokauf ist weiter nötig
75 Prozent der Autofahrer informieren sich vor dem Autokauf über mögliche Risiken, um Fallstricke gezielt zu vermeiden. Das zeigte eine repräsentative ISAK-Umfrage aus dem vergangenen Jahr. Ebenso, dass ein Fünftel (21 Prozent) der deutschen Online-Autokäufer und -verkäufer bereits Kontakt mit möglichen Betrugsversuchen hatte. Wenn Käufer im Web auf dubiose Angebote stoßen, sollten diese grundsätzlich der Internet- Plattform gemeldet werden.
Betrugsmethoden basieren häüfig auf Vorkasse
Die "Initiative Sicherer Autokauf im Internet" bietet neben Informationen zur Prävention von Betrug auch Ratschläge, was zu tun ist, wenn Käufer bereits einem Kriminellen aufgesessen sind: "Fast alle Betrugsmethoden basieren darauf, dass man Vorkasse zu leisten hat. Darauf sollten Autokäufer grundsätzlich nicht eingehen. Wer jedoch schon gezahlt hat, sollte auf jeden Fall die Polizei kontaktieren und den Fall umgehend zur Anzeige bringen", sagt Ulrich May.
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