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Aktiv-Rente oder Aktien-Rente: Welche Zusatzrente lohnt sich wirklich?

Mehr Netto für arbeitende Rentner: Die neue Aktiv-Rente

27.02.2026. Seit Anfang 2026 dürfen Ruheständler mit der neuen Aktiv-Rente monatlich bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzuverdienen. Für viele, die Freude an einer Tätigkeit haben oder ihre Rente aufbessern möchten, ist das ein attraktives Modell. Der Ansatz folgt jedoch einem einfachen Prinzip: Der Rentner arbeitet für das Geld – nicht umgekehrt.

Der alternative Weg: Geld arbeiten lassen

Mindestens ebenso vielversprechend – und für viele langfristig komfortabler – ist der entgegengesetzte Ansatz: Das Kapital übernimmt die Arbeit. Dieses Prinzip steht hinter der Aktien-Rente. Zwar ist sie als politisches Projekt nach dem Ende der Ampel-Regierung wieder von der Bildfläche verschwunden. Doch internationale Beispiele wie Schweden, Norwegen oder die USA belegen seit Jahrzehnten, wie wirksam dieses Modell ist.

Wer die Aktien-Rente selbst gestalten möchte, profitiert von einer Erkenntnis, die sich inzwischen auch in Deutschland durchgesetzt hat: Aktien sind langfristig die renditestärkste Anlageklasse. Durchschnittliche Jahresrenditen von rund 7 Prozent sprechen eine deutliche Sprache. Durch breite Streuung über international investierende Aktienfonds und ETFs lassen sich zudem größere Schwankungen effektiv abfedern.

Die entscheidende Frage im Ruhestand

Trotz aller Vorteile bleibt für viele Anleger eine zentrale Herausforderung:
Wie wird aus einem schwankenden Aktienvermögen eine verlässliche, monatliche Zusatzrente?

Denn weder Börsenkurse noch Dividenden eignen sich für eine regelmäßige und planbare Monatszahlung. Dividenden fließen unregelmäßig, selten monatlich – und können jederzeit ausgesetzt werden. Die Lebenshaltungskosten im Ruhestand hingegen fallen kontinuierlich und meist in gleichbleibender Höhe an.

Die praktische Lösung: Ein Entnahmeplan

Die Antwort ist einfach und erprobt: Ein Entnahmeplan. Aus einem breit gestreuten Fondsdepot oder einer Fondspolice wird dabei monatlich ein fester Betrag ausgezahlt – unabhängig davon, wie sich die Märkte kurzfristig entwickeln.

Beispiel:
Aus einem Fondsvermögen von 100.000 Euro lassen sich monatlich 500 Euro auszahlen. Wer bereit ist, Kapital zu verbrauchen, kann den Betrag entsprechend höher ansetzen. Die Auszahlung erfolgt zuverlässig und pünktlich, etwa zum Monatsanfang – völlig unabhängig von Kursschwankungen oder Dividendenterminen.

Fazit: Aktiv arbeiten oder Kapital arbeiten lassen?

Die Aktiv-Rente ist eine gute Möglichkeit für alle, die weiterhin arbeiten möchten.
Die selbst gestaltete Aktien-Rente ist jedoch oft die bessere, bequemere und ertragreichere Alternative.

Weitere Informationen – inklusive einer praktischen Anleitung und einem Musterrechner zur Planung Ihrer persönlichen Aktien-Rente – können unter dem Stichwort „Aktien-Rente“ per E Mail an info@geldundverbraucher.de angefordert werden.

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