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Foto: bausparkassenverband


13.01.2012. Der Kauf einer gebrauchten Immobilie steht bei den Deutschen derzeit hoch im Kurs. Erwerber sollten neben Optik und Ausstattung ihres Wunschobjekts auch bauliche Mängel und versteckte Kosten im Blick haben. Doch beim Hauskauf sind auch einige Dinge zu beachten.

Hauskauf wird teurer

Die Preise für Bestandsimmobilien steigen, allein im September um über drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch gelten sie als sichere Wertanlage, auch der günstigen Finanzierungskonditionen wegen. Umso wichtiger ist es, genau zu prüfen, ob das Traumhaus sein Geld wert ist. Hinter schönen Fassaden verbergen sich oft Mängel, die beim Hauskauf zu Mehrkosten führen. "Wer Schwachstellen rechtzeitig erkennt, hat deutlich bessere Voraussetzungen für die Kaufverhandlungen", sagt Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse. "Wer eine Immobilie aus dem Bestand in die engere Wahl nimmt, sollte sie nach Möglichkeit mit einem Sachverständigen besichtigen. Der erkennt auch versteckte Schäden", rät Neuborn.

Hauskauf mit Schnäppchenfalle

Aufgepasst bei vermeintlichen Schnäppchen beim Hauskauf. Deren Sanierungsbedarf wird gerne unterschätzt. Doch wenn Dämmung, Fenster und Heizung des Altbaus nicht den aktuellen Standards entsprechen, kann er sich schnell als Energieschleuder entpuppen. Darum sollten sich Interessenten unbedingt den Energiepass und die Heizkostenabrechnung der letzten Jahre vorlegen lassen. Die Dokumente geben Aufschluss über die Betriebskosten - und möglicherweise anstehende Modernisierungsmaßnahmen!

Hauskauf mit solider Finanzierung

Wie das Bauwerk, so sollte auch die Finanzierung beim Hauskauf solide aufgestellt sein. Eigenkapital in Höhe von mindestens 20, besser 30 Prozent des Immobilienpreises bildet den Grundstock. Dabei gilt es, die Kaufnebenkosten wie Maklercourtage, Notargebühren und Grunderwerbsteuer einzubeziehen. Je nach Region belaufen sie sich auf 13 Prozent und mehr. 13 Prozent Nebenkosten auf einen Kaufpreis von 250.000 Euro kosten den Erwerber 32.500 Euro. "Die Kreditbelastung sollte nicht mehr als 30 bis 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens betragen", so Neuborn. "Wichtigste Kalkulationsgrundlagen sind das dauerhaft erzielte Einkommen, die monatlichen Finanzierungsraten, die Immobiliennebenkosten, der Lebensunterhalt und sonstige laufende Kosten." Dazu kommt nach dem Hauskauf die jährliche Grundsteuer.

Lage ist beim Hauskauf entscheidend

Lage und Wohnumfeld sind beim Hauskauf fürs eigene Wohlbefinden und den möglichen Wiederverkauf entscheidende Faktoren. Darauf sollten Immobilienkäufer achten:

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Schauen sich sich vor dem Hauskauf die kostenlosen » Bauförderungs-Programme in der Rubrik Gratis an.

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