04.03.2011. Männer und Frauen tragen unterschiedliche Risiken. Das wurde bisher von den Versicherern auch in den Versicherungsbeiträgen differenziert. Jetzt ist damit nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes Schluss.
Ab 21. Dezember 2012 müssen alle Tarife für Männer und Frauen gleich sein. Den Risikofaktor "Geschlecht" wird es dann nicht mehr geben, es gibt dann nur noch Unisex-Tarife. über dieses Urteil (Az.: C-236/09) ist die Versicherungsbranche erstaunt und aufgeschreckt.
Warum? Weil die Risiken für Männer und Frauen doch unterschiedlich sind. So zahlen Frauen zum Beispiel weniger in der Autoversicherung, da sie statistisch weniger Unfälle verursachen. Doch bei privaten Rentenversicherungen müssen Frauen mehr bezahlen, das sie statistisch gesehen länger leben als Männer.
"Mit der Entscheidung wird ein zentrales Prinzip der privaten Versicherungswirtschaft, nämlich das Prinzip der Äquivalenz von Beitrag und Leistung, in Frage gestellt", bedauert Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des GDV.
Verbraucherschützer warnen jetzt vor voreiligen Entschlüssen. Denn laufende Verträge bleiben davon unberührt. Erst Neuabschlüsse ab dem 21. Dezember 2012 sind davon betroffen. Auch die Tarifstrukturen sind bis jetzt noch völlig offen. Wer also einen bestehenden Vertrag hat, kann diesen ohne weiteres fortführen. Alle anderen sollten abwarten, bis verschiedene Versicherer im nächsten Jahr die Bedingungen und Tarife neu anpassen. Erst dann kann der Kunde die Leistungen und Preise bei den Unisex-Tarifen genau vergleichen.
» weitere aktuelle Meldungen Versicherungen
» weitere aktuelle Meldungen Geldanlage
» weitere Spartipps
» weitere Warnungen
» News-Archiv
» weitere aktuelle Meldungen Versicherungen
» weitere aktuelle Meldungen Geldanlage
» weitere Spartipps
» weitere Warnungen
» News-Archiv
» Frühjahrscheck für Haus und Garten
» Druckbare Version
Heilbronn, Ludwigsburg, Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Essen, Dortmund, Stuttgart, Düsseldorf, Bremen, Hannover, Duisburg, Leipzig, Nürnberg, Dresden, Bochum, Wuppertal, Bielefeld, Mannheim, Bonn, Gelsenkirchen, Karlsruhe, Wiesbaden, Münster, Mönchengladbach, Chemnitz, Augsburg, Halle, Braunschweig, Aachen, Krefeld, Kiel, Magdeburg, Oberhausen, Lübeck, Freiburg, Hagen, Erfurt, Rostock, Kassel, Saarbrücken, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen (NRW), Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Berlin, Bremen, Hamburg,