29.11.2011. Der Winter steht in den Startlöchern und damit auch Tausende Rodler, Ski- und Snowboardfahrer. Leider passieren jährlich etwa ein Drittel aller Sportunfälle auf Loipen und Pisten beim Wintersport. Hauptsächliche Unfallursachen sind Stürze bei zu hohem Tempo, Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit. Besonders unfallgefährdet sind Kinder und Jugendliche, untrainierte und ältere Pistenbenutzer bei einem Skiunfall.
Skiunfall mit Folgen
Die klassischen Verletzungen sind Prellungen, Beinbrüche und Knieverletzungen. Jedoch, durch die zunehmende Geschwindigkeit auf den Pisten, kommt es immer häufiger zu schweren Kopf- und Rückenverletzungen. Die Folgen bei einem Skiunfall beim Wintersport reichen von der Querschnittslähmung über dauerhafte Hirnschädigung, Erwerbsunfähigkeit oder im schlimmsten Fall zum Tod.
Skiunfall versichert - Bergung jedoch nicht
Die Behandlung nach einem Skiunfall wird in der Regel von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen. Jedoch die Bergung – unter Umständen mit einem Hubschrauber – muss selbst getragen werden, was zu beachtlichen Kosten führen kann. „Die nötige Absicherung nach einem schweren Skiunfall beim Wintersport bietet eine private Unfallversicherung“, empfiehlt Jürgen Buck, Vorstand der GVI. „Als Versicherungssumme sollte bei der Unfallversicherung wenigstens eine Grundsumme von 100.000 Euro mit einer Progression von mindestens 350 Prozent und der Einschluss von Bergungskosten bis zu 10.000 Euro gewählt werden“, so der Fachmann weiter.
Skiunfall absichern
Eine weitere wichtige Absicherung – nicht nur beim Wintersport – ist die private Haftpflichtversicherung. Wie schnell werden bei einem Unfall, auch besonders beim Skiunfall, auch Dritte verletzt. Jeder, der für einen Schaden verantwortlich gemacht werden kann, ist in voller Höhe schadensersatzpflichtig, sagt das Bürgerliche Gesetzbuch. Schutz bietet eine Private Haftpflichtversicherung. Ansprüche Dritter können den eigenen finanziellen Ruin bedeuten. „Daher sollte eine private Haftpflichtversicherung mit mindestens drei Millionen Euro Versicherungssumme abgeschlossen werden“, rät Jürgen Buck weiter.
Infos der GVI zum Wintersport
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