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05.12.2011. Seit kurzem versuchen Betrüger mit einer Betrugsmasche durch gefälschte E-Mails an persönliche Daten von Adressaten der Mail zu gelangen. Sie geben sich in der E-Mail als „Deutsche Bundesbank“ aus und weisen auf eine zwischen dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und den führenden Kreditkartenunternehmen ins Leben gerufene Kooperation hin. Deren Ziel sei es, den illegalen Handel mit gestohlenen Kreditkarten zu unterbinden. Der Absender der gefälschten E-Mail gibt vor, Kreditkarten im Notfall zeitnah sperren zu wollen und fordert die Adressaten auf, sich auf dem in der Mail angegebenen Portal zu verifizieren. Alle nicht verifizierten Datensätze würden zum 1. Dezember 2011 gesperrt. Dem ist natürlich nicht so. Die Betrüger wollen durch die Betrugsmasche des Phishing nur an Ihre persönlichen Daten. Die Bundesbank hat damit nichts zu tun.

Täglich zunehmende Betrugsmasche

Es handelt sich dabei um einen der täglich zunehmende Betrugsmasche, um an die Kreditkartendaten, PINs oder andere Zugangsdaten der Bankkunden zu gelangen.

Sichere Datenwege schützen vor Betrugsmasche

Wir erinnern daran, dass der Kunde seine persönlichen Legitimationsdaten (sog. Authentifizierungsinstrumente) für Karten, Internetzahlungen usw. strikt nur an autorisierte Personen und über autorisierte Kommunikationswege weitergeben darf. Nur so kann man der Betrugsmasche mit E-Mails entgehen.

Warnung der Bundesbank

Die E-Mail stammt nicht von der Deutschen Bundesbank. Bei der E-Mail handelt es sich um eine Form einer Betrugsmasche, in der die Empfänger durch eine offiziell wirkende E-Mail zur Preisgabe von persönlichen Informationen verleitet werden sollen. Die Deutsche Bundesbank warnt eindringlich davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren. Vergewissern Sie sich, dass Sie sich bei Bankgeschäften immer auf der richtigen Homepage Ihrer Bank befinden.

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